Einleitung

Der Landschaftsbau ist eine von sieben Spezialisierungsrichtungen des Gärtnerberufes. Die Branche nennt sich selbst GaLaBau, eine Abkürzung, die für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau steht. Nach eigenen Angaben gibt es bundesweit etwa 12.000 Fachbetriebe, in denen rund 90.000 Menschen arbeiten. Die Zahl der Auszubildenden beträgt um die 6.000.

Das Spektrum der Arbeit von Landschaftsbauern ist vielfältig. Ihre Verantwortung reicht von der Neuanlage und Pflege privater Hausgärten bis hin zur Gestaltung ganzer Parks oder großer exquisiter Hotel- oder Golfanlagen: Alles, was im weitesten Sinne zum Bau, zur Umgestaltung und zur Pflege von Grün- und Freianlagen, sowie zur Landschaftspflege gehört.


Beruf verbindet Kreativität und Naturverbundenheit

Der Beruf des Landschaftsgärtners verbindet auf besondere Weise kreatives Arbeiten mit den Vorzügen einer Tätigkeit in freier Natur.

Zu seinen Kompetenzen und Fähigkeiten gehört es ebenso, modernste Technik zu bedienen, wie im Bedarfsfalle auch einmal kräftig zupacken zu können.

Die typischen Materialien, die bei der Gestaltung von Gärten und Landschaften zum Einsatz kommen, sind Beton, Erde, Holz, Kies, Kunststoff, Metall und Naturstein. Vor allem aber stehen Pflanzen und Bewuchs jeglicher Nutzart im Mittelpunkt der landschaftsgärtnerischen Arbeit.


Teil ganzheitlicher Siedlungsökologie

Garten- und Landschaftsbau ist mehr als nur reine Dekoration. Ihm kommt in jüngerer Zeit unter zwei Gesichtspunkten eine besondere Bedeutung zu: Er trägt unmittelbar zum Erhalt und der Pflege der Natur bei. Damit ist er also elementarer Bestandteil eines aktiven Natur- und Umweltschutzes, wie er immer mehr Menschen aus gesellschaftlicher Verantwortung auch für künftige Generationen am Herzen liegt. Fachleute sprechen hier oftmals von Siedlungsökologie und umweltschonendem Freizeitgartenbau unter Verknüpfung ästhetischer, wasserwirtschaftlicher und siedlungsplanerischer Aspekte.

Er ist darüber hinaus aber auch wichtiger Teil moderner ganzheitlicher Wohn- und Lebenskonzeptionen, die einen Einklang zwischen urbaner Besiedelung und natürlichem Lebensraum herstellen. So, wie immer mehr Menschen wert auf ein schönes Zuhause legen, wird auch die Bedeutung einer ästhetisch gestalteten, ökologisch intakten, lebenswerten Umwelt in Städten und Dörfern, aber auch in Gewerbeansiedlungen und Industriegebieten zunehmen. Die Bedeutung des GaLaBau's wird also weiter wachsen. Das bedeutet nicht zuletzt für junge Menschen, die diesen Berufsweg einschlagen, eine sichere und zugleich spannende Zukunft.



(c) by Päffgen GmbH bzw. deren Autoren 2009, www.Landschaftsbau.de

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